Goldene Zeiten drohen

Goldene Zeiten drohen ist eine performance in progress, in der Themen wie “Männlichkeit”, “Weißsein”, “Alter” und ökologische Krise verhandelt werden. Häufig geht es gerade um die nicht sichtbaren Verbindungen zwischen diesen Themen. Jede Performance setzt eigene Schwerpunkte, arbeitet mit Zitaten aus Kultur und Popkultur und verknüpft diese mit biographischen Erzählungen.

Zuletzt erschienen:

Goldene Zeiten drohen #6 – „Meditation & Action Are Two Hands Washing Each Other” 

… eine Performance für die Veranstaltung “Aufeinander bauen – Zwischen den Stühlen. Auf dem Weg zu einem neuen Generationenvertrag: Ein Abend für die Sandwich-Generation”Heinrich Böll Stiftung, 29.04.14 (Titel: Zitat von Joanna Macy)

Goldene Zeiten drohen #5 – Talking about my generation 

Welche Sprache kommt in den medialen Diskursen über „Care Migration“ und den “demographischen Wandel” zum Einsatz und wie prägt diese unser Denken über diese Themen? Was bedeutet alt werden für mich? Wer sorgt für meine Unabhängigkeit im Alter und wie ist diese Sorgearbeit verteilt? Gibt es positive kulturelle Konzepte von Abhängigkeit und Pflege?  In der Performance „Talking about my generation“ geht Fräulein Bernd diesen und anderen  Fragen nach.

Mit Zitaten aus folgenden  Quellen

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                         Ⓒ Judith Philipp 

Goldene Zeiten drohen #4 – am Horizont der Zukunft

Für den Geschlechterpolitischen Ratschlag 2013 “Arbeit|Zeit|Geschlecht” der Heinrich Böll Stiftung untersucht Fräulein Bernd die Vorannahmen und impliziten Normen, die den medial gestalteten Schreckensszenarien eines „aussterbenden Deutschland“ und dem „Ende der Familie“ zugrunde liegen. Aus wessen Perspektive wird die öffentliche Demographie-Debatte geführt?

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Ⓒ Ivaylo Petrov

Goldene Zeiten drohen #3 – Helden[Unternehmer]

Die immer noch selbstverständliche globale Ausbeutung von Ressourcen und fremder Arbeitskraft ist nicht nur ein äußerlicher Vorgang, der sich zerstörerisch auf das Leben von Menschen und die Ökosysteme dieses Planeten auswirkt. Er beruht auf tief sitzenden mentalen Strukturen, die ein Produkt einer langen Sozialisationsgeschichte, einer Geschichte der Einübung ganz bestimmter kultureller Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmuster sind. Durch die Verschränkung der Erzählungen von Kapitän Nemo (aus dem 1870 erschienenen Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne) und Batman (in der Darstellung von Christopher Nolan 2005/2008/2012) mit der medialen (Selbst)darstellung von Steve Jobs werden in “Goldene Zeiten drohen #3” einige der Narrative sichtbar gemacht, die daran beteiligt sind, diese mentalen Strukturen zu (re)produzieren. Der “Unternehmerheld” bzw. der heldenhafte Unternehmer ist weiß, männlich und reich. Er ermächtigt sich selbst durch Technik, ist seine eigene Marke und greift auf die Argumentationsstrategie der Selbstjustiz – “somebody’s got to do it” – zurück.


Ⓒ  alpha nova-Kulturwerkstatt

Trailer Goldene Zeiten drohen #3:

http://vimeo.com/61365076

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